Der Pavillon im Drackendorfer Park(ca. 300k)
1745 ließ Carl Siemund II. von Ziegesar einen Park in der Nähe des Drackendorfer Gutshofes anlegen.
Viele bekannte und berühmte Personen besuchten die Herrschaften und damit wohl auch
den Park.
So soll J. W. v. Goethe selbst Vorschläge zur Gestaltung des Parkes gegeben haben.
1854 gab Clara von Helldorf den Auftrag zu einem "Salon", der, angeregt durch ihre Italienreise, im Stil eines altrömischen Tempels ausgeführt werden sollte.
Bis 1945 war der Bau Herzstück des Parkes. Das Schicksal des Gutshauses, nämlich den Abriss,
erlitt das Kleinod im Park nicht. Dazu war es zu unbedeutend.
Nutzung und Leerstand, Sanierung und Vandalismus wechselten einander ab.
Der Park einschließlich des Pavillons ist Kulturdenkmal des Freistaates Thüringen.
Der Drackendorfer Heimatverein nahm sich sich des Pavillons an.
Dank eigener Leistungen und der Hilfe zahlreicher Sponsoren wurde
die Nutzung wieder ermöglicht.
Schrittweise wurden Fenster und Türen nach historischem Vorbild erneuert.
Der Öffentlichkeit ist der Pavillon durch die Teestunden im Sommer sowie beim
geführten Dorfrundgang zugänglich.
Der Heimatverein setzt die Sanierung fort. Er hofft, dass bewährte und neue Sponsoren weiterhin dieses Anliegen unterstützen.